HerzKreisLauf Freiburg e. V. - Reha- und Gesundheitssport-Verein

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HerzKreisLauf Freiburg e. V. - Reha- und Gesundheitssport-Verein

 

 

HerzKreisLauf Freiburg e. V.
Reha- und Gesundheitssport-Verein -

Auf dieser Seite versuchen wir einen Überblick über Reha- und Gesundheitssport zu geben. Welche Kurse bieten wir an oder werden wir zeitnah anbieten können, für wen sind sie geeignet, welche Ziele werden durch welche Kursinhalte verfolgt.

 

Reha-Sport im Allgemeinen

Rehasport ist ein vom Arzt verordnetes und von der Krankenkasse bezahltes Gruppentraining mit Kleingeräten.

Ziel
Das Ziel von Rehasport ist, behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen zu helfen, wieder aktiver am Leben teilzuhaben. Dabei wird von einem lizensierten Rehatrainer in Gruppen bis zu 15 bzw. 20 Teilnehmern ein Sportprogramm angeleitet.
Kurs
Die Kurseinheiten sind für 45 bzw. 60 Minuten ausgelegt.
Fokus
Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Kraft und Ausdauer sowie der Koordination und Beweglichkeit.
Übungen
Die Übungen werden mit oder ohne Kleingeräte ausgeführt. Kleingeräte sind beispielsweise Therabänder, Redondo-Bälle, kleine Gewichte oder Stäbe. Je nach Gruppe finden die meisten Übungen im Stehen statt. Es kann auch Übungen im Sitzen oder auf der Matte geben. Natürlich wird dies abgestimmt, da nicht alle Teilnehmer wieder leicht von der Matte aufstehen können.

Neben dem reinen Training, dienen die Gruppen auch dem Austausch von Menschen mit ähnlichen Symptomen. An Teilnehmern, die bereits länger in der Gruppe sind, können neue Teilnehmer sehen, dass die Verbesserung wirklich möglich ist. Die Gruppen sind auch ein Mittel zur Selbsthilfe. Nach der vom Arzt verordneten Zeit, sind die Teilnehmer in der Lage, die Übungen selbstständig zuhause auszuführen. Auch die Teilnahme an anderen Sportangeboten des Vereins ist möglich.

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Reha: Herzsport
wird aktuell noch nicht im Verein angeboten, da wir noch einen Arzt suchen, der bei den Kursstunden beisitzt

Herzsportgruppen sind vor allem auf Menschen ausgerichtet, die nach einer Herzerkrankung wieder aktiv werden wollen. Meistens waren die Betroffenen vor ihrer Erkrankung immer aktiv, immer beschäftigt, immer im Stress. Bis es für das Herz irgendwann zu viel war. Nach der OP ist nichts mehr wie vorher. Einfache, alltägliche Aufgaben werden schier unmöglich. Die Lebensfreude wird nachhaltig getrübt. Die Angst, dass wieder etwas passiert, sitzt ständig im Nacken. Und genau hier setzt der Herzsport an.

Ziel
Das ist von Herzsport ist vor allem die Normalisierung des Alltags, um auf das persönliche Leistungslevel vor der Erkrankung zurück zu kommen. Schon nach wenigen Wochen und Monaten kommen Leistungsfähigkeit und mit ihr die Lebensfreude merklich zurück. Plötzlich ist das Treppensteigen oder das Tragen der Einkaufstasche wieder problemlos zu schaffen.
Kurs
Die Kurseinheiten sind für 45 bzw. 60 Minuten ausgelegt für bis zu 20 TeilnehmerInnen. Bei Herzsport-Kursen ist immer ein Arzt anwesend und es finden regelmäßige Pulsmessungen während einer Kursstunde statt, damit Sie ein Gefühl für Ihre eigene Leistungsfähigkeit erhalten.
Fokus
Je nach persönlicher Leistung wird in Trainings- und Übungsgruppen daran gearbeitet, auf das Level vor der Erkrankung zu kommen. Durch die Betreuung des Arztes und die Gewissheit, dass in mehreren Jahrzehnten beim Herzsport noch nie jemand zu Schaden gekommen ist, kann angstfrei wieder mit Sport begonnen werden.

Anhand der geführten Puls-Liste kann nachvollzogen werden, wie hoch der Tages- und Belastungspuls über den gesamten Zeitraum der Kursstunde ist. Daran kann auch die Leistungssteigerung insgesamt abgelesen werden. Der Tagespuls wird mit der Zeit sinken, weil die Effizienz des Herzens steigt. Der Belastungspuls wird bei gleicher Belastung ebenfalls mit der Zeit sinken, um sich selbst dann wieder mehr belasten zu können ohne sich zu überbelasten.
Übungen
Nach der Begrüßung wird der Puls gemessen und in eine Liste eingetragen. Die Stunde umfasst Übungen aus einer Mischung von Ausdauer- und Krafttraining, um das Herz zu stärken. Nach etwa 30 Minuten wird eine erhöhte Belastungsphase eingelegt, bei der die TeilnehmerInnen laufen und damit versuchen, den Puls etwas in die Höhe zu bringen. Danach wird abermals gepulst (der Puls gemessen/in die Liste eingetragen). Am Ende der Kursstunde werden Entspannungsübungen gemacht.

 

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Reha: Gefäßsport

Gefäßsportgruppen sind vor allem auf Menschen ausgerichtet, die an paVK, der sogenannten Schaufensterkrankheit, leiden und ihre schmerzfreie Gehstrecke verlängern wollen. Mit paVK fällt jeder Weg schwer. Der Gang zum Briefkasten oder zum Bäcker kommt einem vor wie ein Marathon. Kürzeste Strecken werden zur Qual und an längere ist erst gar nicht zu denken. Und genau hier beginnt der Gefäßsport.

Ziel
Das Ziel von Gefäßsport ist vor allem die möglichen Gehstrecken ohne Schmerzen zu verlängern. Wer am Anfang nach 100, 200 Metern vor Schmerzen anhalten musste, wird bald schon 300 bis 500 Meter und mehr schaffen.
Kurs
Die Kurseinheiten sind für 45 bzw. 60 Minuten ausgelegt für bis zu 15 TeilnehmerInnen.
Fokus
Unter Aufsicht eines Rehatrainers wird vor allem "Gehen" trainiert. Durch die Aktivierung der Beinmuskulatur beim Gehen wird mehr Blut durch die Adern gepumpt. Verstopfte Stellen werden durch kleinere parallel verlaufende Blutgefäße umschifft. Diese werden mit dem Training leitfähiger und die Durchblutung verbessert sich. Mit einer besseren Durchblutung und damit Versorgung der Beinmuskulatur, fällt auch das Gehen wieder leichter und die schmerzfreie Gehstrecke verlängert sich.
Übungen
Unter fachlicher Anleitung des Reha-Trainers werden verschiedene Übungen durchgeführt, die zur Grundlage das bewusste, koordinierte "Gehen" haben, um damit die Leistung zu steigern.

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Reha: Atemgymnastik

Bei den meisten Atemwegserkrankungen fällt das Ausatmen schwer. Das Problem ist also nicht, genug Luft zu bekommen, sondern frische Luft. Die Atemwege fallen beim Ausatmen zusammen und schließen so verbrauchte Luft in der Lunge ein. Da die Lunge bereits teilweise mit Luft gefüllt ist, gelangt bei einem neuen Atemzug weniger unverbrauchte Luft in die Lunge. Der Sauerstoffgehalt nimmt ab und es kann zu typischen Erstickungsanzeichen kommen. Gerade bei körperlich anstrengenden Bewegungen, wie dem Treppesteigen oder bei zügigem Gehen, kommt es so schnell zu Atemnot.
Dadurch wird mehr und hektischer geatmet, was das Problem noch verstärken kann. Oft kommt es auch zu einer übertriebenen Stärkung der Atemmuskulatur, was oft zu Fehlhaltungen, Rückenschmerzen und orthopädischen Problemen führt. Atemwegserkrankungen begünstigen also weitere Begleitsymptome, die zusätzlich beschweren. Und hier setzt die Atemgymnastik an, um genau das zu verhindern und generelle Symptome zu lindern.

Ziel
Das Ziel der Atemgymnastik ist vor allem das Erlernen und Trainieren richtiger Atmung, um Symptome zu lindern/eliminieren, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen/aufzuheben und Lebensfreude im Alltag zurückzugewinnen.
Kurs
Die Kurseinheiten sind für 45 bzw. 60 Minuten ausgelegt für bis zu 15 TeilnehmerInnen.
Fokus
Obwohl COPD eine chronische Krankheit ist, für die bisher leider noch keine Heilmethode entdeckt wurde, werden die Symptome durch die Anleitung eines Reha-Trainers zur richtigen Atmung reduziert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt bis aufgeschoben.
Bei Asthma können die Beschwerden sogar so stark reduziert werden, dass im Alltag und bei sportlicher Betätigung keine Symptome mehr auftreten. Vielen Menschen wurde durch richtig angeleitete Atemgymnastik ihre Lebensfreude zurückgegeben.
Übungen
Die Stunde besteht zumeist aus einer Mischung von Kräftigungs- und Atemübungen. In mehreren Belastungsphasen werden die Teilnehmer "außer Atem" gebracht. Der Sinn dahinter ist, dass die Teilnehmer im Alltag in solchen Situationen ruhig bleiben und reagieren können. Danach wird eine Atemübung angeleitet. Die Atmung beruhigt sich wieder und somit wird die richtige Atmung wieder eingeübt.

Die Kräftigungsübungen zielen großteils auf den oberen Rücken ab. Die Brustmuskulatur ist durch Fehlatmung meistens überproportional kräftig und zieht die Schultern nach vorne. Mit den Rückenübungen wird das Gleichgewicht wieder hergestellt und Rückenschmerzen werden reduziert.

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Fitness: Nordic Walking

Nordic Walking ist ein Ausdauersport mit speziell entworfenen Stöcken, die schon seit Jahrzehnten als Trainingsmethode für Wanderer und Ski-Langläufer diente, definierte der finnische Trainer Mauri Repo 1979 in seiner Abhandlung "Hiihdon Iajiosa" Nordic Walking als eigene Sportart und gehörte zum Sommertrainingsplan für Skiläufer. Auch war es Finnland, das 1997 die ersten Nordic-Walking-Stöcke auf den Markt brachte. Allerdings entstand der Name "Nordic Walking" erst zwei Jahre später - lief dann aber wie ein Beschleunigungsfeuer um den Erdball.

Ziel
Ausdauertraining, Bewegung und körperliche Fitness zur Erhaltung der Gesundheit, ggf. Unterstützung zur Gewichtsreduktion
Kurs
Die Kurseinheiten sind für 45 bzw. 60 Minuten ausgelegt für bis zu 20 TeilnehmerInnen.
Fokus
In erster Linie wird angeleitet, wie Nordic-Walking-Stöcke korrekt angewendet werden, um die Sportart richtig auszuüben. Oftmals werden ähnlich aussehende Wanderstöcke mit Schlaufen als Nordic-Walking-Stöcke deklariert, die die korrekte Anwendung des Nordic-Walkings allerdings nicht gewährleisten können. Die Technik des Nordic Walkings wird in der Anwendung gelehrt, damit die Teilnehmer danach zu jeder Zeit auch allein Nordic Walking betreiben können. Im Kurs erlernen die TeilnehmerInnen auch unterschiedliche Varianten des Sports auf verschiedenem Untergrund, auf ebenen Wegen oder Anhöhen.
Übungen
Die Kursstunde findet im Freien auf speziell angelegten oder geeigneten Wegen in der Natur (Wald, Parks, Anhöhen) statt. Der Trainer führt alle KursteilnehmerInnen in die Handhabung der Nordic-Walking-Stöcke ein und führt die Gruppe die Strecke mit jeweiligen Tipps, Hilfestellungen und Informationen an. Zuvor werden ggf. Aufwärmübungen gemacht und danach Entspannungsübungen, um die Muskulatur in der Regeneration zu unterstützen.

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Fitness: Aqua-Gymnastik

Aqua-Gymnastik, auch Wasser-Gymnastik oder Auqa-Fitness genannt, ist ein Bewegungstraining, das ausschließlich im Wasser absolviert wird. Im Wasser werden die Gelenke geschont und die gefühlte Anstrengung minimiert, obwohl die körperliche Anstrengung durch den Wasserwiderstand erhöht ist. Aquagymnastik eignet sich hervorragend für ältere Menschen, die physiotherapeutsche Reha-Maßnahmen verordnet bekommen wie beispielsweise in der Reha nach Unfällen und Operationen. Ebenso wird Wassergymnastik Menschen empfohlen, die ihr Gewicht reduzieren wollen oder müssen und deren Gewicht beim Sport an Land die Gelenke schädigen würde.

Ziel
Krafttraining, Konditionsverbesserung, Stärkung der Muskulatur und des Herz-Kreislauf-Systems, ggf. Unterstützung zur Gewichtsreduktion
Kurs
Die Kurseinheiten sind für 30 bzw. 45 Minuten ausgelegt für bis zu 15 TeilnehmerInnen.
Fokus
Stärkung der Muskulatur von Armen, Beinen, Gesäß und Rücken, Kraft- und Ausdauertraining im Allgemeinen
Übungen
Wasser-Gymnastik ist ein Ganzkörper-Training das von einem Trainer angeleitet wird. Das Wasser steht bei der Aqua-Fitness meistens auf Brusthöhe. Für die Übungen werden Kleingeräte wie Schwimmnudel, Gewichtgürtel, Hanteln und ähnliche Dinge angeboten. Manche Übungen können auch Elemente von Aerobic und Pilates enthalten, was jedoch individuell auf die Mitglieder der Gruppe und deren Leistungsfähigkeit abgestimmt wird.

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HerzKreisLauf Freiburg e. V. - Reha- und Gesundheitssport-Verein